Der Anfang des Institutes für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am HDZ NRW vor 25 Jahren war ein vollständiger Neubeginn und erfolgte gewissermaßen als Begleiterscheinung, als das Land Nordrhein-Westfalen im Jahre 1984 die Herzchirurgie fördern wollte.
Den Gründungsvätern des Vorhabens wurde dabei bald klar, dass ein Betrieb der
geplanten Hochleistungsmedizin ohne Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin
nicht möglich war. Die Entwicklung des neuen Institutes
beschreibt seither ein stetes Wachstum zu größeren Leistungszahlen in
beiden Fachgebieten. Mittlerweile versorgt das Institut neben den Kliniken
des HDZ NRW auch andere Krankenhäuser der Region.
Der Uni.Blutspendedienst OWL ist zu einem der größten Universitäts-Blutspendedienste in Deutschland angewachsen. Durch die Neugründung der Tochtergesellschaft Uni.Lab OWL ist jetzt auch eine ambulante laborärztliche Versorgung der niedergelassenen Ärzte möglich.
Darüber hinaus gehören durch die Integration des HDZ NRW in die Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum seit 1989 Forschung und Lehre zu den Aufgaben des Universitätsinstitutes.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Entwicklung des Institutes auch deshalb, weil sie untypisch für die gegenwärtigen Veränderungen im Gesundheits- und Krankenhauswesen ist. Ziel ist es hier, durch das Erreichen eines hohen universitären Standards in der medizinischen Versorgung auch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu begründen.
Das wissenschaftliche Programm der Tagung umfasst ein breites Spektrum mit Referaten hochqualifizierter Wissenschaftler. Die Schirmherrschaft haben die beiden Fachgesellschaften der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL) und die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin un Immunhämatologie e.V. (DGTI) übernommen.