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Pressemitteilung

MHMK prämiert beste Schülerzeitung Südbayerns
Jessica Schallock
 
Hochschulkommunikation

Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation
29.07.2010 16:00
Mehrfach preisgekrönt: die "Innfloh"-Redaktion mit Betreuungslehrer Christian Böhm (links) und Professor Stefan Brunner.
Mehrfach preisgekrönt: die "Innfloh"-Redaktion mit Betreuungslehrer Christian Böhm (links) und Professor Stefan Brunner.
Foto: MHMK / Isabella Vogl
Vor der ausgezeichneten Ausgabe: die Redaktion des "Echo" mit Betreuungslehrerin Sandra Bauer (5. v.l.) und Professor Stefan Brunner.
Vor der ausgezeichneten Ausgabe: die Redaktion des "Echo" mit Betreuungslehrerin Sandra Bauer (5. v.l.) und Professor Stefan Brunner.
Foto: MHMK / Isabella Vogl
Beim ersten Schülerzeitungswettbewerb für Südbayern haben drei Redaktionen aus Mühldorf am Inn, aus Wertingen und aus Niederalteich die Juroren überzeugt. Die Juroren sind Hans¬Hermann Sprado (Chefredakteur von P.M.), Rudolf Bögel (Chefredakteur tz München) und Prof. Dr. Stefan Brunner (Professor für Journalistik, MHMK). Der erste Preis ist mit 300 Euro und einem Journalistik-Workshop an der MHMK dotiert, die Zweitplatzierten erhalten 200 Euro, für den dritten Platz gab es 100 Euro. Anstelle einer Preisrede gab Journalistik-Professor Brunner bei seiner Blattkritik Anregungen und praxisnahe Tipps für die journalistische Weiterentwicklung.
Die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs „WoRtWitZ“ hat ihr Urteil gefällt. Drei Schülerredaktionen haben sich unter den Einsendungen aus ganz Südbayern durchgesetzt. Prof. Dr. Stefan Brunner, Professor für Journalistik an der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, hat den Preis ins Leben gerufen, um die Arbeit und das Engagement der Jungjournalisten zu würdigen sowie Qualitätsbewusstsein und Innovation zu fördern. Die Gewinner dürfen an einem journalistischen Training an der MHMK teilnehmen und ihr Talent professionell weiter entwickeln. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Langen Nacht der Medien an der MHMK in München statt.

Blattkritik statt Preisrede

Alle drei Redaktionen haben bereits Auszeichnungen für Ihre Arbeit erhalten. Doch die WoRtWitZ-Preisverleihung sei anders gewesen. „Es ist toll, sein Heft mit einem Profi diskutieren zu können“ so Julia Biermeier (17) aus der Spickzettel-Redaktion. Denn anstelle einer Preisrede machte Journalistik-Professor Stefan Brunner mit allen drei Heften eine Blattkritik, stellte Stärken und Schwächen heraus und gab praxisnahe Tipps. Für Christina Greiner sei es das erste Mal gewesen, dass sie bei einer Preisverleihung etwas dazu gelernt habe. Für den Innfloh nimmt sie Kritik und Anregungen mit. „Das hat uns echt weiter gebracht“ so die 19-jährige Abiturientin, „und es ist klasse, dass wir in Kontakt bleiben können.“ Der Preis motiviere sie, nächstes Jahr noch besser zu werden und zu versuchen, den hohen Standard zu halten. Auch Tim Schluchter (16), Chefredakteur des Echo lobte, dass Brunner auf die Inhalte einging, „Ahnung vom Heft hatte“ und dieses professionell analysierte. „Und Geld kann man bei einer Schülerzeitung immer brauchen“, ergänzt Schluchter schmunzelnd.

Die Jury

Die Juroren sind Hans¬Hermann Sprado (Chefredakteur von P.M.), Rudolf Bögel (Chefredakteur tz München) und Prof. Dr. Stefan Brunner (Professor für Journalistik, MHMK). Der erste Preis ist mit 300 Euro und einem Journalistik-Workshop an der MHMK dotiert, die Zweitplatzierten erhalten 200 Euro, für den dritten Platz gab es 100 Euro. Bewertet wurden Idee und Konzept, Themenauswahl, Textgestaltung, Titel, Layout, Cover, Humor, Kreativität, Neuheit, Eloquenz und „das gewisse Etwas“. Insgesamt stellt die Jury bei den drei Erstplatzierten ein hohes professionelles Niveau fest und lobte die sozialkritische Haltung und die engagierten Themen.

1. Platz: Innfloh – Ruperti Gymnasium in Mühldorf

„Innfloh“ gibt es seit mehr als 30 Jahren. Die Zeitung erscheint zweimal jährlich, jeweils mit einer dicken ersten Ausgabe, die meist ein etwas ernsteres, komplexeres Titelthema hat (z. B. Angst, Krieg, Liebe) und einer etwas "leichteren" Sommerausgabe, die in der Regel auch noch ca. 100 Seiten umfasst. Die Redaktion besteht momentan aus mehr als 40 Schülern aller Jahrgangsstufen Die Schüler der Jahrgangsstufe fünf bis sieben bilden den "Miniinnfloh", der meist einen eigenen Heftteil bildet. Betreuungslehrer ist Christan Böhm.

Aus der Jury-Bewertung: Das Heft ist insgesamt journalistisch hochwertig und hat einen beeindruckenden Umfang mit spannender Themenwahl. Neben den Texten fällt auch das Layout auf, mit Mut zu freien Flächen und ansprechenden Fotos. Der Innfloh hat eine Souveränität erreicht, eine gewisse Losgelöstheit, die sich eben auch im Grafikdesign zeigt. Viele Seiten stünden Magazinen am Bahnhofskiosk gut an. Jedoch könnten die Fotos beim Inhaltsverzeichnis den Beiträgen klarer zugeordnet werden. Die Facetten des Themas „Angst“ sind vielseitig, allerdings nehmen die Schattenseiten des Lebens etwas überhand.

2. Platz: Echo – Gymnasium Wertingen in Wertingen

Das Echo gibt es seit 1975 (5 Jahre nach Gründung der Schule) und erscheint mit zwei Heften pro Jahr: zum Halbjahr und Schuljahresende. Momentan gehören 32 Schüler zur Redaktion, wovon nach eigener Aussage etwa 15 bis 20 „zum harten Kern“ zählen. Zusätzlich arbeiten im 2. Halbjahr 32 Fünft- und Sechstklässler in einer eigenen Redaktionssitzung am Unterstufenteil "Echolino" gearbeitet. Die Redaktion finanziert sich über Verkauf und Werbung und arbeitet unabhängig. Betreuungslehrerin ist Sandra Bauer.

Aus der Jury-Bewertung: Die Ausgabe hat ein sehr spannendes Cover und insgesamt sehr mutige Layouts. Oft hat sich die Redaktion für Schwarz-Weiß entschieden, was interessant wirkt. Auch hier beeindruckte die meist sehr professionelle Machart und die Qualität der Texte. Manchmal ist jedoch der Bezug zwischen Überschrift und Text unklar, sodass die Überschrift nicht neugierig genug macht. Auch fehlt es an Konsequenz bei der Struktur Überschrift, Unterzeile und Haupttext.


3. Platz: Der Spickzettel ¬St. Gotthard Gymnasium in Niederalteich

1995 haben sich einige Schüler zusammen getan und die Schülerzeitung gegründet. Das Heft erscheint in der Regel zwei Mal pro Jahr, seit ca. vier Jahren vierfarbig und meist auf Hochglanzpapier. Die Redaktion versteht das selbst als einen Luxus, den sie sich leisten. 2010 erschien „Der Spickzettel“ nach einer Konzeptänderung drei Mal herausgekommen. An Weihnachten gab es eine „richtige Zeitung" auf Zeitungspapier und mit dem Namen "Spicker", als kleinere Ausgabe mit 20 Seiten. Das aktuelle Sommerheft ist die 25. Ausgabe. Insgesamt hat die Redaktion ca. 50 Mitglieder, wobei der Kern kleiner ist. Unterstützt wird die Redaktion von ihrem Betreuungslehrer Alfred Hüttinger und durch einen Förderverein, der die Weiterbildung der Redakteure sorgt.

Aus der Jury-Bewertung: Das Inhaltsverzeichnis ist sehr professionell und übersichtlich. Themenauswahl und journalistische Aufbereitung sind bemerkenswert für eine Schülerzeitung. Bei den Fotos sehen wir Verbesserungspotential, das gilt für Motivauswahl, Bildzuschnitt und die fotografische Qualität. Zudem schwankt das journalistische Niveau bei einzelnen Beiträgen.

Weitere Informationen unter www.mhmk.de/wortwitz und www.mhmk.de/mediennacht.

Medienkontakt: Jessica Schallock, j.schallock+macromedia.de, 089-5441 51-873

Die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) ist Deutschlands führende private Hochschule für Medien und Kommunikation. Mit etwa 1.500 Studierenden und über 50 Professoren ist sie an fünf Standorten in den deutschen Medienstädten München, Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin vertreten. Als entscheidendes Plus bildet die MHMK die Studierenden nicht nur fachlich und methodisch aus, sondern fördert sie individuell in ihrer persönlichen Entwicklung. Die Bachelor- und Masterstudiengänge decken das gesamte Spektrum der Konzeption, Gestaltung, Produktion und das Management von Medien ab. In den vier Bachelor-Studiengängen Digitale Medienproduktion, Film und Fernsehen, Journalistik und Medienmanagement können die Studierenden jeweils aus einem breiten Spektrum an Vertiefungsrichtungen wählen. Die Master School folgt in den englischsprachigen Studiengängen Media and Design sowie Media and Communication Management didaktisch dem angloamerikanischen Bildungsprinzip und bietet den direkten Einstieg in eine internationale Karriere. Alle Studiengänge sind durch die Akkreditierungsagenturen FIBAA bzw. Acquin zertifiziert. Im Bachelor- und im Masterprogramm ist das Studieren auch berufsbegleitend möglich.
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Weitere Informationen:
http://www.mhmk.de/wortwitz - Informationen zum Wettbewerb und Zitate der Sieger
Anhang
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften
regional
Schule und Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch