Informationsdienst Wissenschaft Deutsch / English 

Menu


Pressemitteilung

Omnidirektionaler Roboter auf der Hannover-Messe
Cornelia von Soosten
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fachhochschule Dortmund
15.04.2010 09:03
Der omnidirektionale Roboter rangiert aus dem Stand in alle Richtungen und wird in Echtzeit über Funk lokalisiert.
Der omnidirektionale Roboter rangiert aus dem Stand in alle Richtungen und wird in Echtzeit über Funk lokalisiert.
Foto: FH Dortmund
Das Mecanum-Rad ermöglicht die Bewegung in alle Richtungen.
Das Mecanum-Rad ermöglicht die Bewegung in alle Richtungen.
Foto: FH Dortmund
Gleich dreimal ist die Fachhochschule Dortmund auf der Hannover-Messe vertreten, u.a. mit einem omnidirektionalen Roboter mit neuartigem Funklokalisierungssystem.
Prof. Dr. Christof Röhrig und sein Team vom Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Mobile Business - Mobile Systems stellen in Halle 14, Stand L16 (Mobile Roboter & Autonome Systeme) ihren omnidirektionalen Roboter mit Funklokalisierungssystem aus. Auf einer 55 Quadratmeter großen Fläche kann der Roboter hier seine Wendigkeit unter Beweis stellen. Der Roboter ist ausgelegt für Euro-Behälter und eignet sich damit insbesondere für den Transport von kleineren Lasten innerhalb eines Betriebsgeländes. Lokalisiert und navigiert wird er über ein neuartiges Funklokalisierungssystem in Echtzeit, das an der Fachhochschule entwickelt wurde. Im Vergleich zu konventionellen fahrerlosen Transportsystemen bietet das gesamte System eine höhere Flexibilität bei geringeren Kosten, weil es beispielsweise Technologien nutzt, die ohnehin für den Betrieb eines mobilen Roboters notwendig sind. Ausgestattet mit Mecanum-Rädern kann der Roboter sich aus dem Stand in alle Richtungen bewegen und vorgegebene Positionen ohne Rangiermanöver direkt ansteuern, was auch einen Einsatz in engen Passagen, innerhalb von Bürogebäuden oder Krankenhäusern denkbar macht.

In einer Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) war Prof. Michael Stark vom Fachbereich Informatik daran beteiligt, die dreidimensionale Darstellung an Bildschirmen kontinuierlich an die jeweiligen Betrachtungsbedingungen anzupassen, damit es die Benutzer weniger anstrengt. Das System ErgoViz präsentiert das IfADo gemeinsam mit dem Patentverwerter Provendis am Gemeinschaftsstand des Wirtschaftsministeriums NRW (Halle 2, Stand C38). Ebenfalls an diesem Stand vertritt Prof. Dr.-Ing. Marius Geller den Forschungsschwerpunkt Computersimulation im Maschinenbau.
Retweet!


URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.mobi/mobile/de/news364222
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Verkehr / Transport
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch