Symposium am 3. und 4. Mai 2007
in der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Geschichte (Göttingen) führt die Staatsbibliothek zu Berlin seit dem 1.6.2006 ein Forschungsprojekt über das Wirken der Reichstauschstelle und ihre Verflechtung mit der Preußischen Staatsbibliothek in den Jahren 1933 bis 1945 durch: "Beschlagnahmte Bücher" - Reichstauschstelle und Preußische Staatsbibliothek zwischen 1933 und 1945. Aspekte der Literaturversorgung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus.
Knapp ein Jahr nach dem Beginn des Projekts werden im Rahmen eines Symposiums unter Leitung von Hans-Erich Bödeker (MPI-G) und Gerd-J. Bötte (SB Berlin) erste Arbeitsergebnisse vorgestellt. Zusammen mit den Referenten sollen u.a. Praktiken der Enteignung von Kulturgut durch Behörden, der Umgang von Reichstauschstelle und Bibliotheken mit enteignetem Buchgut sowie das Schicksal von enteigneten Buchbeständen nach Kriegsende untersucht und diskutiert werden.
Referenten
Dr. Jan-Pieter Barbian (Duisburg), Dr. Cornelia Briel (Berlin / Göttingen, Projektbearbeiterin), Martin Friedenberger (Berlin), Olaf Hamann (Berlin), Dr. Christina Köstner (Wien), Dr. Hans-Joachim Lang (Tübingen), Heike Pudler (Berlin), Dr. Bernd Reifenberg (Marburg), Karsten Sydow M.A. (Berlin)
Anmeldung
Staatsbibliothek zu Berlin, Abteilung Historische Drucke, Unter den Linden 8, 10117 Berlin, Tel.: +49 - (0)30 - 266 1311, Fax: +49 - (0)30 - 266 1717, E-Mail: abt.histor.drucke@sbb.spk-berlin.de
Anmeldeschluss
20. April 2007
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Bitte beachten Sie auch die Veranstaltung "Forum NS-Raubgut in Bibliotheken", die am 8. und 9. November 2007 in Hannover stattfinden wird.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Recht
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
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