Die Exzellenz-Initiative des Bundes und der Länder,
das so genannte Professorinnenprogramm und die forschungsorientierten
Gleichstellungsstandards der DFG haben
in den letzten Jahren zahlreiche Anreize für Hochschulen
gesetzt, Chancengleichheit als Qualitätskriterium in der
Wissenschaft zu begreifen. Ebenso ist auf unterschiedliche
Initiativen im Bereich der außeruniversitären Forschung zu
verweisen. Die Folgen dieser Veränderungen für die Praxis
der Wissenschaft und des Wissenschaftsmanagements
werden gegenwärtig breit diskutiert. Die Tagung bietet eine
systematische Aufbereitung der Bedingungen von Chancengleichheit,
z.B. in der Spitzenforschung, auf den Leitungsebenen
im Wissenschaftsmanagement und im Bereich
der Nachwuchsförderung.